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 Auch dieses Jahr stand am 01.05. die traditionelle Sorpe-Möhne-Tour der WSK auf dem Programm. Aus diesem Grunde fanden sich morgens um 9.30 Uhr zunächst 21 hoch motivierte Radsportler am Bahnhof Hohenlimburg ein, wobei sich diese Anzahl im Verlaufe des Tages noch erheblich dezimieren sollte.
Zuvor hatte sich entgegen der vorherigen Absprachen die anscheinend noch motiviertere Gruppe „1-Plus“ bereits um 9.00 Uhr auf den Weg in Richtung Möhnesee gemacht. Los ging es von Hohenlimburg in Richtung Iserlohn. Bereits im Bereich der Igelstraße bogen die ersten beiden Radsportler in unbekannte Richtung ab, so dass die Gruppe die Fahrt mit nunmehr 19 Fahrern fortsetzte.
Für diese ging es dann über den Radweg vom Bahnhof Iserlohn nach Hemer. Von dort bogen wir in Richtung Deilinghofen ab und fuhren weiter hinab ins Hönnetal, in dem aufgrund der vorangegangenen „Trockenzeit“ die Hönne allerdings nicht mehr vorhanden war.
Wir passierten das Schloss Melschede und fuhren weiter in Richtung Langscheid an der Sorpe. Irgendwo dazwischen verlor die Gruppe drei weitere Fahrer aus bisher noch ungeklärten Gründen…Weiter ging es also mit 16 Fahrern.
 Einmal an der Sorpe angekommen, ging es weiter über Hachen und Wenningloh nach Arnsberg. Auf diesem Teilstück schlossen sich kurzzeitig, angelockt durch den WSK-Schriftzug auf unseren Trikots, zwei Mountainbiker an. Diese waren am Tag zuvor, wie auch einige ATSler, beim Mountainbike-Rennen in Hagen/Sundern gestartet und wollten nach eigener Aussage mal testen, ob das mit dem Windschatten denn auch funktionieren würde. Irgendwann waren sie nicht mehr gesehen, so dass das Fazit noch aussteht…
Wir setzten unsere Fahrt an der Wanne entlang nach Breitenbach fort und gelangten über einen kleinen Weg an eine Gaststätte in Neuhaus, wo wir eine kurze Mittagspause in der Sonne einlegten. Zuvor allerdings verloren wir weitere 2 Mitfahrer. Die Pause absolvierte die Gruppe also mit 14 Übriggebliebenen.
  Bis hierhin hatten wir eine Strecke von 64 km und 837 hm mit einem Schnitt von 26,8 km/h absolviert.
Nach der Pause ging es dann über St. Meinolf zum Torhaus, wobei eine 700m lange Cross-Country Strecke überwunden werden musste. Die Frage danach, wann denn der nächste Trail in Aussicht stünde, blieb allerdings unbeantwortet. Nachdem wir endlich wieder Asphalt unter den Rädern hatten, ereignete sich der erste Platten bei Erhardt. Während sich eine kleine Gruppe um die Reparatur bemühte und dabei gleich den Ersatzschlauch zerlegte, suchten sich in der Zwischenzeit alle anderen ein sonniges Plätzchen zum Warten.
Als der Reifen wieder ganz war, ging es weiter am Südufer des Möhneseerundweges, wo wir die volle Breitseite der „1.-Mai-Wander-Tradition“ dieser Region präsentiert bekamen. Wir kamen allerdings nur bis zur Staumauer, bevor Nadja der zweite Platten des Tages ereilte.
Nachdem auch dieser geflickt war (und die anderen noch ein Bisschen mehr Zeit hatten, sich zu sonnen), fuhren wir schließlich über Niederense nach Neheim. Der Ruhr folgend ging es von dort nach Wickede und Fröndenberg. Schließlich folgte der „Endspurt“ über Bösperde, Halingen, Hennen (kurz darauf meldete sich ein weiterer Radsportler ab), Ergste, und Feldmühle zurück nach Hohenlimburg.
Die Rückfahrt schlug mit 77 km, 343 hm und einem Schnitt von 31,5 km/h zu Buche.
Fazit: Insgesamt 146 km mit 1100 hm und einem Schnitt von 29,0:
Ein schöner „Klassiker“ zum 1. Mai, der noch mehr Lust auf die gesamte Sommer-Saison gemacht hat!
Abseits des Radsports muss außerdem noch festgehalten werden: In Neuhaus gibt es ziemlich großen sowie auch leckeren Kuchen und Autofahrer sollten sich vor den Bananenschalen-Weitwurf-Künsten eines bestimmten WSKlers in Acht nehmen.
Sabrina F.
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